
Neue Gesundheit
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Neues Gesundheitssystem
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Patricia Winheim
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Wir brauchen keine Reform des Gesundheitswesens. Auch keine neuen Pläne, Effizienzsteigerung, Nachwuchsförderungen, etc. Was wir brauchen - und wir sind die ganze Bevölkerung - eine neue Haltung, einen gesundheitserhaltenden und fördernden Lebensstil im engeren und im weiteren Sinne. Dahin bringen uns Fragen wie die folgenden:
Was verstehen wir (jeder einzelne der Bevölkerung) unter Gesundheit?
Was ist diese mir wert?
Wie erhalte ich Gesundheit bzw. stelle sie wieder her?
Welchen Stellenwert geben wir – als Gesellschaft 7 Volkswirtschaft, als einzelner – Gesundheit? Unter Einbezug aller kurz-, mittel- und langfristigen Konsequenzen?
Und diese Fragen betreffen das ganze System, das ganze Leben. Sie gehen weit über das „Gesundheitssystem“ hinaus. Und dieser Ansatz ist m. e. alternativlos. Ist doch Gesundheit resp. Krankheit eine Folge unserer Lebensweise, der Konsums, incl. der Ernährung und des nicht-materiellen Konsums, der Haltung, der Umweltfaktoren, der körpernahen und der körperfernen, der direkt beeinflussbaren und der indirekt beeinflussbaren, des sozialen Miteinander, des Grades an Lebenssinn, etc.
Mit dem Ergebnis, dass so wenig Menschen wie möglich überhaupt ein Gesundheitswesen beanspruchen und wenn, dann nur zu dem Ziel, dass sie dieses schnellst wieder verlassen können.
Ergo liegt sie Lösung ganz und gar nicht im Gesundheitssystem, denn dieses findet erst in Folge zahlreicher Lebensereignisse und -umstände statt. Die Lösung für ein funktionierendes Gesundheitssystem liegt in allen anderen Systemen. Dem komplexen System „Leben“.
Wir sind davon überzeugt, dass Gesundheit für die Bevölkerung ein Gemeingut sein sollte und wieder werden kann.
Kann und muss. Das heutige System, egal in welchem mitteleuropäischen Land, hat sein Ablaufdatum längst erreicht, wenn nicht überschritten. Konsequenzen der übergeordneten Entscheidungsträger: Erhöhung der Prämien, Effizienzsteigerungen (bezogen auf den Prozess IM System, nicht auf das Bewahren von Gesundheit), immer mehr Untersuchungen, mehr Technik, und - Ohnmacht angesichts der demografischen Entwicklung (Verrentung) die Ärzteschaft und die Pflege betreffend.
Denkanstösse:
Welche Szenarien sind realistisch mit dem heutzutage gegangenen Weg?
Welche Szenarien brauchen wir tatsächlich?
Was darf auf keinen Fall passieren? Und was MUSS sichergestellt werden?
Was ist uns die Gesundheit der Bevölkerung wert?
Was passiert, wenn uns diese nicht genug wert ist? Wirtschaftlich, volkswirtschaftlich, menschlich, sozial und den sozialen Frieden betreffend (die Werte des einzelnen und von Gruppen)?
Es geht nicht um
Reform
Einsparungen
Kritik am Bestehenden
Es geht darum
Gesundheit zu erhalten
Und diesen Gedanken ganz neu und allumfassend neu zu denken, Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Alle Systeme einbegriffen: Arbeit, Konsum, Freizeit, Umwelt, Reisen, Natur, …..
Die Pharmaindustrie als Einsparpotential hahaha
Unglaublich